Prof. Dr. Andreas Schrell

Prof. (hon.) , Dr. rer. nat., Dipl.-Biol.
Partner
Deutscher Patentanwalt
European Patent Attorney

European Trademark & Design Attorney
Honorarprofessor der Universität Stuttgart

Telefon: +49 711 99 3 11-130
Telefax: +49 711 99 3 11-200
E-Mail: schrell@gleiss-grosse.com

Schwerpunkte

Patenterteilungs-, Einspruchs- und Nichtigkeitsverfahren insbesondere im Life Science-, Medizin-, Medizintechnik- und Nahrungsmittel-Bereich sowie in der Chemie insbesondere Elektro- und Katalysatorchemie.

Patentverletzungsverfahren, insbesondere im Life Science-, Medizin-, Medizintechnik- und Functional Food-Bereich.

Begutachtung von Patentverletzungs- sowie Rechtsbestandsfragen (einschließlich White Space Mapping und FTO-Analysen).

Strategische Patentberatung, Durchführung von Due Diligence-Verfahren, IP-Beratung im Rahmen von Asset Deals und Unternehmensakquisitionen.

 

Referenzen

Andreas Schrell konzentriert sich in seiner Arbeit seit 1991 auf den Biotech-, Medizin-, Medizintechnik, Life-Science-, Nahrungsmittel- und Chemie-IP-Bereich.

Andreas Schrell vertritt seine Mandanten vor dem EPA, dem DPMA, dem BPatG sowie verschiedenen Landgerichten.

Zu seinen Mandanten zählen mittelständische bis große, meist weltweit agierende deutsche und internationale Unternehmen sowie Forschungsorganisationen, insbesondere der Branchen Lebensmittel, Biotechnologie, Pharmazie, Medizin, Medizintechnik, Tissue Engineering und Chemie, einschließlich Elektro- und Katalysatorchemie.

Zu den Schwerpunkten seiner anwaltlichen Tätigkeit gehört die Durchführung von streitigen Einspruchs- und Beschwerdeverfahren vor dem Europäischen Patentamt und dem Bundespatentgericht. Für einen der weltweit größten Zuckerhersteller führt Andreas Schrell zahlreiche offensive und defensive Einspruchs- und Einspruchsbeschwerdeverfahren vor dem EPA durch, insbesondere betreffend Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Katalysatoren. Regelmäßig wahrt er in offensiven Einspruchsverfahren auch die Rechte eines der weltgrößten Akteure im Lebensmittelbereich, insbesondere im Bereich von Milchprodukten und Allergien, sowie eines multinationalen, global agierenden Life Science-Unternehmens, insbesondere im Bereich DHA und Biotechnologie. Andreas Schrell vertritt regelmäßig schutzrechtliche Interessen einer der größten deutschen Forschungsgesellschaften. Andreas Schrell blickt mittlerweile auf mehr als 20 Jahre intensiver Verhandlungserfahrung in streitigen Verfahren zurück, die ihm nicht nur in aktuellen streitigen Verfahren, sondern auch im weiteren Umfeld seiner IP-Aktivitäten von außerordentlichem Nutzen ist.

Einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt bildet die Vertretung von Mandanten in Verletzungsverfahren im Bereich der Nahrungsmittel- und Biotechnologie. So war er in wirtschaftlich bedeutenden Rechtsbestands- und Verletzungsverfahren beteiligt, beispielsweise betreffend mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Knorpelschäden.

Andreas Schrell berät und unterstützt seine Mandanten intensiv, auch unter Durchführung regelmäßig stattfindender Vorträge und Work Shops, bei dem kontinuierlichen Aufbau eines die wirtschaftlichen Belange seiner Mandanten effektiv schützenden, gleichzeitig aber auch kostenbewussten strategischen Patentportfolios.

Schließlich führt er für Mandanten im Rahmen von M&A-Transaktionen Due-Diligence-Verfahren durch, u.a. im Bereich von Leberzellen, Knorpelzellen, Orthopädietechnik, Tissue Engineering und Hochintensivsüßstoffe, und erstellt, u.a. für internationale Medizintechnik-, Life Science- und Pharmaunternehmen, umfangreiche White Space- und FTO (freedom to operate)-Analysen, u. a. betreffend Erythropoetin (EPO), Wachstumsfaktoren, Antikörper, Steroidderivative, Stevia, Macrolide und DHA. Er wirkte als gerichtlicher Sachverständiger in streitigen Verfahren vor dem BPatG mit, insbesondere in einem Verfahren betreffend felines AIDS.

 

Ausbildung

An den Universitäten Giessen, Sussex (GB) und Freiburg im Breisgau studierte er Biologie und Betriebswirtschaft. Er fertigte seine Diplomarbeit am Institut für Biochemie der Pflanzen der Universität Freiburg und seine Promotionsarbeit am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, beide auf dem Gebiet der Molekulargenetik, Biochemie und Zellbiologie, an.

In der Kanzlei Vossius & Partner, München, durchlief er die Ausbildung auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes, wobei er auch am Deutschen Patent- und Markenamt, dem Deutschen Bundespatentgericht und dem Landgericht München tätig war.

1995 wurde er als Deutscher Patentanwalt und European Patent and Trademark Attorney zugelassen. Er ist insbesondere für die Vertretung vor dem Deutschen Patent- und Markenamt, Bundessortenamt, Europäischen Patentamt, EUIPO (Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum), Bundespatentgericht und dem Bundesgerichtshof (Nichtigkeitsverfahren) zugelassen.

 

Mitgliedschaften

Er ist Mitglied der Deutschen Patentanwaltsvereinigung, des Institute of Professional Representatives before the European Patent Office (EPI), der Fédération Internationale des Conseils en Propriété Industrielle (FICPI), der Association Internationale pour la Protection de la Propriété Industrielle (AIPPI), der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR), der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) und der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart.

Lehrtätigkeiten, Veröffentlichungen und Vorträge

Andreas Schrell ist Honorarprofessor für Gewerblichen Rechtsschutz an der Universität Stuttgart. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Publikationen auf dem Gebiet der Patentierung biotechnologischer Erfindungen. Er hat zu jeweils aktuellen IP-Themen zahlreiche nationale und internationale Vorträge gehalten.

GRUR International

  • Schrell, „Plädoyer für eine international harmonisierte Auslegung von Product-by-Process-Ansprüchen im deutschen Patentverletzungsverfahren“, GRUR International, 2 (2015), 119-124
  • Schrell, „Anspruchsformulierung bei zweckgebundenem Patentschutz“, GRUR International, 5 (2010), 363-369
  • Schrell, „Singling out“ oder das „Listen“-Argument vor dem EPA“, GRUR International, 8-9 (2007), 672-681
  • Schrell und Heide, „Der Aufbau von Gendatenbanken und ihre wirtschaftliche Verwertung am Beispiel Estland“, GRUR International, 4 (2001), 304-308
  • Schrell, Anmerkung zu T356/93 Plant Genetic Systems, GRUR International 12 (1995), 986-987
  • Vossius und Schrell, „Beurteilung der erfinderischen Tätigkeit und der Anspruchsbreite im Bereich der Biotechnologie; die CAFC-Entscheidungen In re O`Farrell und In re Vaeck“, GRUR International 8/9 (1992), 620-622
  • Vossius und Schrell, „Die Harvard-Krebsmaus in der dritten Runde vor dem Europäischen Patentamt“, GRUR International 4 (1992), 269-271

GRUR National

  • Schrell und Heide, “Zu den Grenzen des “product-by-process”-Patentanspruchs im Erteilungs- und Verletzungsverfahren”, GRUR national, 5 (2006), 383-388
  • Schrell, „Funktionsgebundener Stoffschutz für biotechnologische Erfindungen?“, GRUR national, 9 (2001), 782-788

Mitteilungen der deutschen Patentanwälte

  • Schrell, „Die ‚Foreign Filing Licence’ – Fallstrick für so manche Patentanmeldung?“, Mitteilungen der deutschen Patentanwälte, 94. JG, 12, (2003), 544-546

European Intellectual Property Review

  • Schrell und Heide, “Licencing Estonian Genes: The Human Genes Act has entered into Force”, European Intellectual Property Review (EIPR) 7 (2002), 337-33
  • Schrell, „Are Plants (still) Patentable? (Plant Genetic Systems EPO Decision T356/93)”, European Intellectual Property Review (EIPR) 4 (1996), 242-244
  • Jaenichen und Schrell, „The European Patent Office`s recent Decisions on Patenting Plants“, European Intellectual Property Review (EIPR) 12 (1993), 466-469
  • Jaenichen und Schrell, „The ’Harvard Onco-mouse’ in the Opposition Proceedings before the European Patent Office“, European Intellectual Property Review (EIPR) 9 (1993), 345-347

Buchbeitrag: Advances in Biochemical Engineering/Biotechnology

  • Schrell, Bauser, Brunner, „Biotechnology Patenting Policy in the European Union – as exemplified by the development in Germany“, Advances in Biochemical Engineering/Biotechnology, Springer Berlin/Heidelberg, Volume 107 (2007) (ISSN 0724-6145 od. 1616-8542)
    Online verfügbar unter http://www.springerlink.com/content/u1457q3w47040571/

Managing Intellectual Property Review

  • Schrell und Heide, „Balancing rights in Estonia’s gene pool”, Managing Intellectual Property Rights 4 (2001), 52-53

Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Lindner und Schrell, „Die Gemeinschaftsmarke im Überblick“, Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht 1 (1996), 7-10, veröffentlicht auch in:
    Wettbewerb in Recht und Praxis wrp 2 (1996), 94-98 und Markenartikel 2 (1996), 7-10

Recht der Datenverarbeitung

  • Schrell und Heide, „Modellfall Estland: Das Gesetz über die Forschung am menschlichen Genom“, Recht der Datenverarbeitung 3 (2001), 161-163

Naturwissenschaftliche Rundschau

  • Schrell, „Fragen an den Patentanwalt“, Naturwissenschaftliche Rundschau 8 (2000), 404-406
    im gleichen Heft:
    Schrell und Lange, „Keimbahn-Intervention und Patentrecht“, 399-403

Universitas

  • Schrell und Heide, „Quo Vadis? Die Patentierung genetischer Information“, Universitas, März, (2001), 275-282

Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • Schrell und Heide, „Gen-Monopole“, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 10.10.2000, 53

Laborjournal:

  • Schrell „Bauernopfer Gebrauchsmuster“, Laborjournal 11, (2003), 65
  • „Änderung des Hochschulprivilegs: Fluch oder Segen“, Laborjournal 10 (2001), 16

Schrell und Heide

  • „Lizenzierung biotechnologischer Erfindungen“, Laborjournal 05 (2000), 46
  • „Patentdurchsetzung und Forumshopping“, Laborjournal 07 (2000), 54
  • „Patentschutz im europäischen Warenverkehr“, Laborjournal 08 (2000), 58
  • „Vom Forschungsergebnis zur Firmengründung“, Laborjournal 09 (2000), 40
  • „Staatliche Förderprogramme“, Laborjournal 1 (2001), 34
  • „Gründung und Finanzierung von Biotech-Unternehmen: Schutzrechte im Due-Diligence-Prozess“, Laborjournal 3 (2001), 59

Schrell und Peter

  • „Venture Capital in der Biotechnologie“, Laborjournal 10 (2000), 34 – 35

Schrell und Lange

  • „Was ist patentfähig?“, Laborjournal 09 (1999), 52
  • „Materielle Voraussetzungen für ein Patent“, Laborjournal 10 (1999), 60-61
  • „Formelle Voraussetzungen für ein Patent“, Laborjournal 01 (2000), 58
  • „Die Wirkungen des Patentes“, Laborjournal 02 (2000), 40
  • „Arbeitnehmererfinderrecht“, Laborjournal 03 (2000), 50
  • „Ein Europäisches Patent schließt das Klonen von Menschen ein: Gesellschaft als  Korrektiv“ Laborjournal 03 (2000), 8
  • „Flankierender Gebrauchsmusterschutz“, Laborjournal 04 (2000), 54
  • „Patentierung von ESTs und Diagnoseverfahren“, Laborjournal 06 (2000), 60